
"Streifen-Täfelchen 1 - 8 ", 2003,
Rotwein/Lw. je 24 x 18 cm
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"Symposion/Penfolds",2003, Rotwein/Lw, 60 x
60 cm
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"Symposion/Regent",2003, Rotwein/Lw, 60 x 60 cm
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"Symposion V-VIII",
Ausstellung Bundesministerium f. E L V, Berlin, 2004
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"Wein-Dokumente",
Ausstellung Chilenische Botschaft, Berlin, 2005
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Ausstellung Austria Center Vienna
2006 |

"Vom Wein mit Wein"
Ausstellung Galerie Junger, Berlin 2007 |

"Rotwein im Quadrat/
Rotwein/Karton, 30 x 30 cm
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"Rotwein im Quadrat/
Rotwein/Karton, 30 x 30 cm
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"Rotwein-Reihen", Arbeiten mit Rotwein auf
Papier
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"Europa-Farben I."
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"Mai-Juni-Proben"
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Ausstellungswand in Galerie Wosimsky 2006
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"Wein und Name", 2005/2006
28tlg. Rotwein/Lw u. Tusche/Lw, je 40 x 20 cm
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"Wein und Name", Detailansicht
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"200 rote Proben",
a. Objekt 2001-2003, Rotweine/Pillengläser/Holz/Glas, 102x29x4 cm
b. Legende, 2003, Chinesisches Reispapier/Tusche 200x45,5 cm

Objekt "Kleine Weinsammlung 9.05", 2005
Rotweine, Glas, Holz, Acryl, 17,5 x 22,5 x 4,5 cm (HBT)
mit Sockel 23,5 x 30 x 15 cm, Aufl. 3 , mit Legende
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"Unlesbare Bücher Bd. I.",
2002, Original,
Buchobjekt (Innenseite), Tusche auf handgeschöpftem Papier
22 x 16 x 2,8 cm
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"Unlesbare Bücher Bd. I.", 2002, Original,
Buchobjekt (Außenseite)
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Codex I. und II., 200, Tusche/Holz/Acryl, je 50 x 30 cm
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"Welt-Erz", Acryl/ Baumwollband, 104x15 cm
Landschaftsprojekt zum Kunstsymposium "Erinnerung Erzart"/Kultursommer
Mittelhessen 2007
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Ausstellung im Abgeordnetenhaus des Landtags von
Rheinland-Pfalz, Mainz
Schriftband "Botschaft aus dem Turm", 2002 PVC/Acryl, 1.700x70 cm
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SKULPTURENPARK MÖRFELDEN "Überlieferung", 2008, Tusche auf Eichenholz, Höhe 2,50 m
Synästhesien rund um den Wein im Werk von Hella Nohl
von Eugen Gomringer
Der Wein steht, kein Zweifel, im
Mittelpunkt der Kunst von Hella Nohl. Vom Wein geht die Farbe aus für ihre Malerei, mit
der sie auflistet, wie Jahrgang und Herkunft unter gleichen Bedingungen - gleichen
Papieren - sich unterschiedlich wahrnehmen lassen.
Diese Unterschiede sind beträchtlich und für manchen Weinkenner dürften sie so etwas
wie eine zusätzliche Offenbarung sein.
Hella Nohl arbeitet mit ihren Untersuchungen der Kunst wissenschaftlich zu und erfüllt
damit eine Aufgabe, der sich Konstruktive und Konkrete Kunst vielleicht vermehrt stellen
sollten, nämlich an einer Wissenschaft der Sinne mitzuarbeiten und auf ihre Weisen,
sinnliche Wahrnehmung zu organisieren.
Auf alle Fälle werden zu den meist übertriebenen phantasievollen
Geschmacksbeschreibungen der Weine mit den Farbtafeln der Malerin viel nüchternere
Einstufungen auf der Pigmentliste möglich. Und wer weiß, vielleicht lassen Farben
Rückschlüsse auf Veränderungen in der Zusammensetzung der Weine zu?
Es ist richtig, dass die Malerin es bei ihrer Arbeit am Wein bei der Aufstellung von
Tableaus belässt und nicht in irgendwelche figürliche Darstellungen ausufert. Sie pflegt
in diesem Sinne die Objektivität.
Wie das Beispiel der Geschmacksbeschreibungen zeigt, ist jedoch der Umgang mit dem Wein
bekanntlich äußerst subjektiv. Da sind synästhetischen Phantasien keine Grenzen
gesetzt. Hella Nohl hat jedoch neben ihrem teils frugal anmutenden, teils farblich höchst
reizvollen Nuancierungen eine eigene Art des Synästhetisierens erfunden.
Denn noch tiefer als in der Beere gründet der Wein im Rebstock. Wer Rebstöcke
betrachtet, kann ebenfalls zu phantastischen Vorstellungen geraten, wie sie Wurzelstöcke
schon immer befruchtet haben.
Hella Nohl sieht den Rebstock als ein Zeichen, als immer neue Zeichensprache. Sie hat in
zahlreichen Metamorphosen eine Zeichenschrift entwickelt, die man zwar nicht entziffern
aber verstehen kann und die nun wiederum in ihrer Rhythmik sich mit einem anderen Sinn
vereint - mit dem Klangsinn.
Ihre Schrift-Tableaus - oft genussvoll verbunden mit Farb-Tableaus - sind rhythmische
Klangereignisse, eine beschwingte Notenschrift, zu lesen nach innerem Melos.
Der Geist des Weines, von dem mal so mal so die Rede ist, hat damit tatsächlich Einzug
gefunden in eine ihm gebührende Form. Dionysos vereint mit Apoll.

Atelier von Hella Nohl mit ihrer
"Farbpalette" |
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